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Mann flirtet mit Geleckt

Hauptinhalt Stand: MärzUhr Kontaktverbote und Quarantäne: Das sind keine idealen Bedingungen für die Liebe, könnte man meinen. Doch in der Corona-Krise könnten Frischverliebte jetzt die Chance auf eine besondere Beziehung haben und Paare ihre Lust neu entdecken. Das komplette Leben steht Kopf und häusliche Quarantäne kann manche Beziehungen in Schieflage bringen.

Wo fängt Fremdgehen an?

Wie Frauen und Männer unterschiedlich flirten Psychologische Studien zeigen: Die unausgesprochenen Signale beim Flirten werden von den Geschlechtern non gleich verstanden. Matthias Meili Aktualisiert: Männer und Frauen strömen in Restaurants und Bars, um sich gegenseitig wenig beschnuppern, man lernt jemand Neues nachvollziehen, hofft vielleicht sogar auf ein Abenteuer. Doch das Dating ist ein Minenfeld, gespickt mit Fallen, Missverständnissen und gefälscht interpretierten Signalen. Die zwischengeschlechtlichen Verwerfungen zeigen sich auch in der hochkochenden MeToo-Debatte oder an der Flirt-Nachhilfebroschüre für Schweizer Parlamentarier, die vor kurzem im Bundeshaus verteilt wurde. Zweideutige Signale Bei einem Flirt begeben sich Männer und Frauen per se in eine ambivalente Circumstance, bei der sich die Grenzen verwischen und auch kontinuierlich verschieben. Es geht um ein Spiel der Absichten und Wünsche, aber auch um die unterschiedliche Wahrnehmung der damit verbundenen Signale. Forscher versuchen seit Jahren, die unterschiedlichen psychologischen Prozesse bei Frau und Mann wenig verstehen. Die Psychologinnen Isabelle Engeler von der IESE Business School in Additional York und Priya Raghubir von der New York University haben für ihre Befragungsstudie über heterosexuelle Frauen und Männer, die sich noch nicht kannten, auf einer Crowdsourcing-Website rekrutiert.

Neuer Bereich

Komplexe Beziehungen in Corona-Zeiten: Verbotene Liebe Direkten Kontakt erlaubt der Staat wenig: Kernfamilie, Lebenspartner. Was aber, wenn die Circumstance komplizierter ist? Die Liebe sucht sich ihre Wege. Nicht immer führen sie zum Ziel Illustration: Stephanie F. Scholz Es ist zu früh zu sagen, was sein wird. Noch werden Allgemeinheit Fetzen, in die der eingefahrene Lebensrhythmus der Menschen durch die Coronakrise gewitzt ist, neu zusammengesetzt, irgendwie gekittet und geklebt, der Alltag, die Sorgen, der neue Alltag, die neuen Sorgen.


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